Jürgen Komorowski, Team ZAK
» Ich arbeite gerne bei der SHM, weil ich gerne in einem großen Team arbeite und ich die tägliche Entwicklung im Alltag unserer Besucher begleiten kann. «

22.09.2016
Nein zu diesem Bundesteilhabegesetz
Der PARITÄTISCHE Hessen fordert Teilhabe statt Ausgrenzung mehr...
24.08.2016
LIGA Hessen übt Kritik am BTHG
Ein Gesetz, das seinen Namen nicht verdient mehr...
24.06.2016
Bundesteilhabegesetz - so nicht!
Nennt mich ruhig behindert, aber haltet mich nicht für blöd! mehr...

Der Paritätische - Unser Spitzenverband

UNSER VEREIN


Zielsetzungen


Zielsetzung der Vereinsarbeit war von Beginn an die Entwicklung adäquater, extrem niederschwelliger sozialer Hilfen. Zielsetzung war und ist die Vermeidung von Rehabilitationsdruck. Zielsetzung war und ist es, im Sinne einer „haltenden“ Beziehung akzeptierende, verlässliche und tragfähige Betreuungsbeziehungen zu errichten und im Wohnalltag, im Arbeitsalltag, in der Freizeitgestaltung und in Zeiten von Krisen und Konflikten eine Begleitung und Assistenz in professioneller und fürsorglicher Verantwortung zu bieten.

Grundlagen


Wir orientieren uns in unserer Arbeit an drei Grundprinzipien der Gemeindepsychiatrie:
  • Der Übernahme einer Versorgungsverpflichtung
  • Der vorrangigen Betreuung der Schwächsten oder Schwierigsten
  • Der Gewährleistung einer Betreuungskontinuität

Rahmenbedingungen


  • Wir sehen uns heute mit einer sich permanent verschärfenden Finanzsituation der öffentlichen Haushalte konfrontiert.
  • Wir erleben immer stärker ein Zurückdrängen der sozialen gesellschaft- lichen Verantwortung für Kranke und Behinderte zugunsten einer zunehmenden Ökonomisierung.
  • Die Entwicklung neuer, spezieller und eventuell sogar teurer Versorgungskonzepte wird fast unmöglich.
  • Die bestehenden Strukturen werden durch massive Kürzungen, gravierende Erhöhung der Zugangsschwellen und durch einen immensen Reha-Druck auf die Kranken und Behinderten gefährdet.
  • Der sozialpolitisch sensible und für die Kultur einer Gesellschaft bedeutende Bereich des Umgangs mit kranken und behinderten Mitmenschen verkommt langsam aber sicher trotz aller verschleiernden Verlautbarungen mancher Kostenträger zu einem neoliberalen Marktgeschehen.
  • Man muss die Arbeit mit psychisch kranken Menschen aber als das begreifen, was sie ist, eine herausfordernde, schwierige, sehr dynamische und lebendige Beziehungsarbeit mit all ihren Facetten und nicht bloß eine reine markt- und finanzorientierte Dienstleistung.
  • Wir dürfen und werden nicht zulassen, dass in unserer Gesellschaft die soziale Verantwortung für die von uns betreuten Menschen durch die zunehmende radikale Ökonomisierung an den Rand gedrängt wird.
  • Wir unterstützen die von uns betreuten Menschen auch bei der rechtlichen Wahrnehmung ihrer Interessen.